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    Mehr als 40 Waffen: Schütze von Las Vegas hatte richtiges Waffenarsenal

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    Schießerei bei Musikfestival in Las Vegas (6)
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    Beim Todessschützen von Las Vegas, Stephen Paddock, hat die Polizei mehr als 40 Waffen sichergestellt. Dies teilte ein Sprecher der Polizei mit. In seinem Auto wurde zudem Medienberichten zufolge eine Substanz entdeckt, die zur Herstellung von Sprengstoffen eingesetzt wird.

    „Wir fanden 23 Schusswaffen in Mandalay Bay (Hotel – Anm. d. Red.) und 19 Waffen in seinem Haus in Mesquite“, so der Sprecher.

    Wie er weiter betonte, betrachten die Ermittler Paddock trotz aller Gerüchte und Medienberichte weiterhin als Einzeltäter. „Wir wissen, dass es in den Medien und sozialen Netzwerken unterschiedliche Gerüchte gab, aber uns liegen keine Informationen vor, die diese Gerüchte bekräftigen könnten.“

    Zudem wurde im Auto des 64-jährigen Täters nach Angaben der „New York Post“ Ammoniumnitrat entdeckt. Dieser Stoff wird zur Herstellung von Sprengstoffen verwendet.

    Zuvor hatte sich die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) über die ihr nahestehende Nachrichtenagentur Amaq zu dem Massaker bekannt und Paddock einen ihrer Soldaten genannt.

    In Las Vegas war es am späten Sonntagabend zu einer Schießerei bei einem Musikfestival in der Nähe von Mandalay Bay Casino gekommen. Die Schüsse wurden vom 32. Stock des Casinos aus auf die Menschen abgefeuert. Nach jüngsten Polizeiangaben kamen 59 Menschen ums Leben, mehr als 500 weitere wurden verletzt. Damit ist das die bislang tödlichste Schießerei in der jüngeren US-Geschichte.

     

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    Massaker, Waffen, Las Vegas, USA