07:16 21 November 2017
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    Vater von Killer aus Las Vegas - „gefährlicher Psychopath“?

    © REUTERS/ Las Vegas Sun/Steve Marcus
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    Dem US-Blatt „Business Insider“ zufolge war der Vater von Stephen Paddock, der auf die Besucher des Musikfestivals in Las Vegas geschossen hatte, längere Zeit unter Fahndung gewesen. In den Jahren 1969-1977 zählte Benjamin Hoskins Paddock zu den gefährlichsten Verbrechern der USA.

    Der Vater des Todesschützen aus Las Vegas, der am 2. Oktober 59 Menschen getötet und über 500 verletzt hat, war einer der gesuchtesten Verbrecher in den USA. Er war ein Psychopath mit einem ärztlichen Attest, der Banken geplündert hatte.

    Das Blatt verweist darauf, dass Paddock sen., den die Ärzte offiziell als Psychopathen mit suizidaler Neigung eingestuft haben, Banken beraubt und Autos entführt haben soll. Nach mehreren bewaffneten Banküberfällen in Arizona sei er vor Gericht gestellt und zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Allerdings sei Paddock sen. 1969 geflohen und lange Zeit gesucht worden.

    Im Jahr 1980 habe er angeblich versucht, ein neues Leben anzufangen, sei aber des Rackets belastet worden. Vor einigen Jahren soll er gestorben sein.

    Die Polizei studiert jetzt die Biographie des Vaters, weil sie bislang nicht verstehen kann, wozu sein Sohn eine chaotische Schießerei auf die Besucher des Country-Festivals betrieben und dabei 59 Menschen getötet hatte. Paddock jr. selbst hatte sich nach dem Verbrechen im Hotelzimmer versteckt und sich das Leben genommen. In seinem Hotelzimmer wurden mehrere Gewehre sichergestellt. Später wurden in seinem Haus weitere 18 Schusswaffen und Sprengstoff entdeckt.

    Stiefel eines Opfers des Terroranschlags in Las Vegas
    © REUTERS/ Las Vegas Sun/Steve Marcus
    Zu dem Verbrechen in Las Vegas hat sich die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) bekannt, die behauptet, Paddock jr. sei vor einem Monat zum Islam übergetreten. Allerdings hat die Polizei bislang noch keine eindeutigen Beweise, um zu behaupten, dass dies tatsächlich ein Anlass zu dem Verbrechen gewesen sein könne. Beim FBI hieß es sogar, dass der Schütze kein Terrorist gewesen sei.

    Die Schießerei in Las Vegas wurde die größte solche Tat einer Person in der jüngsten Geschichte der USA. Bis zum 2. Oktober sei der größte Massenmord das Erschießen von 49 Menschen im Nachtclub in Orlando 2016 gewesen.

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    Schusswaffe, Besucher, Attest, Psychopath, Schütze, Business Insider, Nachtclub, FBI, Islamischer Staat, Musikfestival Country, Gericht, Polizei, Casino Las Vegas, Benjamin Hoskins Paddock, Stephen Paddock, Orlando, Arizona, USA, Las Vegas
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