07:25 18 Oktober 2018
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    Pause bei einem Manöver der US-Armee (Archivbild)

    US-Truppen in Polen: Pilze halten Amis auf

    © Foto: U.S. Army/ Master Sgt. Cecilio Ricard
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    Sie soll Russland davor abhalten, nach Europa einzumarschieren: die „Dolch-Brigade“ der US-Infanterie. Doch bislang ist es mit der Abschreckung so eine Sache: Die US-Kanonen müssen nämlich schweigen – weil in Polen die Pilzsaison begonnen hat, wie der „Tagesspiegel“ berichtet. Hoffentlich kriegt Russland von dem Feuerstopp nichts mit.

    Über 3.000 Mann mit schwerem Panzergerät hat die US-Armee nach Polen entsandt. Gleich nach dem Abladen vom Zug waren die Abrams feuerbereit, wie die Zeitung schreibt. Und es sollte ja auch aus allen Rohren gefeuert werden – auf Panzerattrappen im Übungsgelände, zum Einschießen so zu sagen.

    Daraus wurde aber nichts. „Die Pilze sind schuld“, sagt der Bataillonskommandeur John Donlin laut dem Blatt. Wenn er seine polnischen Kameraden richtig verstanden habe, würden nämlich die Einheimischen gerade in den Wald ziehen, um Steinpilze zu suchen. Und sie machen keinen Halt – auch nicht vor militärischen Sperrzonen.

    Um das Schlimmste zu verhindern, bleiben die Panzerkanonen deshalb kalt. Sicher ist sicher.

    Übrigens: Es handele sich bei der Brigade „um keine offizielle Nato-Mission, sondern um eine der US-Armee in Absprache mit den betroffenen Bündnispartnern. Die Frage ist: Wird der Truppenaufmarsch die Lage beruhigen – oder die Eskalation beschleunigen“, schreibt der „Tagesspiegel“.

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    Tags:
    Einstellung, Manöver, Panzer Abrams, Polen, USA