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11:51 21 August 2019
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    Vampir (Symbolbild)

    UN-Mitarbeiter aus Malawi evakuiert – wegen Jagd auf Vampire

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    2023

    Mitarbeiter der Uno und einiger anderer nicht kommerzieller Organisationen sind aus Malawi (Südostafrika) evakuiert worden, nachdem im Land die Jagd auf Vampire begonnen hatte. Dies berichtet die britische Zeitung „The Guardian“.

    Wie das Blatt unter Verweis auf einen Bericht der Hauptabteilung Sicherheit der Vereinten Nationen schreibt, bleibt der Grund für die seit Jahren bestehenden Gerüchte über Blutsauger unklar. Höchstwahrscheinlich seien sie im benachbarten Mosambik entstanden und dann durch „Mundpropaganda“ nach Malawi gekommen.

    Mitte September hatten die Einheimischen laut der Zeitung ihre Jagd auf Vampire begonnen und Blockposten auf den Straßen aufgestellt. Mindestens fünf des Vampirismus verdächtige Personen seien gefangen genommen und getötet worden.

    „Die Entwicklung der Ereignisse ist zum Gegenstand einer ernsthaften Besorgtheit des Präsidenten und der ganzen Regierung geworden“, heißt es in der Erklärung, die die Administration des Staatschefs von Malawi, Peter Mutharika, nach der Publizierung des Berichtes veröffentlicht hat.

    Im September hatten zudem Medien berichtet, dass die Dürre in Uganda zu einer Zunahme von Menschenopfern geführt habe. Innerhalb des Monats seien wegen des Verdachts auf Ausführung von Ritualmorden über 44 Einwohner des Landes verhaftet worden.

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    Tags:
    Menschenopfer, Ritualmord, Besorgtheit, Gerüchte, Blutsauger, Vampirismus, Uno-Department für Schutz- und Sicherheitsfragen, The Guardian, Uno, Peter Mutharika, Mozambique, Osten Afrikas, Sambia, Malawi, Tansania, Uganda