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21:56 23 September 2019
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    USS Shiloh

    „Schwimmendes Gefängnis“: US-Marineangehörige klagen über ihren Kreuzer

    CC0 / U.S. Navy photo by Photographer's Mate Airman Ronald Dallatorre / The Ticonderoga-class guided missile cruiser USS Shiloh (CG 67)
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    Die Seeleute des Kreuzers USS Shiloh, der im Pazifik und im Osten des Indischen Ozeans im Einsatz ist, haben sich in einer anonymen Umfrage des Portals Navy Times über die schlechten Bedingungen auf dem Schiff beschwert. Unter anderem habe die USS Shiloh eine niedrige Kampffähigkeit.

    Außerdem äußerten sich die Seeleute über die Hilflosigkeit ihrer Kommandeure, über die grausame Behandlung der Mannschaften ihrerseits und teilten mit, dass es Selbstmordgedanken gebe. „Etwas Schlimmes wird auf jeden Fall geschehen, es ist nur eine Frage der Zeit“, sagte ein Marineangehöriger.

    „Ich bete, dass wir keine nordkoreanischen Raketen abschießen müssen, sonst sehen alle unsere Ineffizienz“, sagte ein anderer und bezeichnete das Schiff als „schwimmendes Gefängnis“.

    Die Seeleute haben sich auch darüber beschwert, dass sie mit Arbeit überlastet seien und nicht genug trainiert würden. Außerdem seien die Wartungsarbeiten immer langwierig.

    „Das ist ein Rennen. Wir kämpfen mit unseren Schiffen darum, wer als erster kaputt geht“, sagte ein Umfrageteilnehmer.

    Die USS Shiloh gehört zur siebten Flotte der US-Marine, deren Aufgabe es ist, das Land vor nordkoreanischen Raketen, vor China und Russland zu verteidigen.

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    Tags:
    Umfrage, US-Marine Corps (USMC), USA