00:38 23 November 2017
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    Menschen gedenken der Opfer von Las Vegas

    Gehirn des Todesschützen von Las Vegas untersucht

    © REUTERS/ Chris Wattie
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    Gerichtsmediziner haben bei einer Obduktion das Gehirn von Stephen Paddock untersucht, der zu Monatsbeginn bei einem Musikfestival in Las Vegas ein massives Blutbad anrichtete. Laut „The New York Post“ wollten die Ärzte die Behauptung seines Bruders überprüfen, wonach Paddock einen Hirntumor hatte.

    Dies sei bei der Obduktion jedoch nicht bestätigt worden. Man habe keine „Anomalien“ in Paddocks Gehirn entdeckt, die ihn zu dem Massaker bewegt haben könnten, sagte der Sheriff von Las Vegas, Joseph Lombardo.

    „Alles, was wir hätten finden können, haben wir nicht entdeckt“, so Lombardo in einem Interview mit der Zeitschrift „Las Vegas Review-Journal“. Er schloss zudem nicht aus, dass die Polizei das Motiv des Schützen, der 58 Menschen tötete und mehr als 500 verletzte, niemals herausfinden werde.

    In Las Vegas war es in der Nacht auf den 2. Oktober zu einer Schießerei bei einem Musikfestival in der Nähe von Mandalay Bay Casino gekommen. Die Schüsse wurden vom 32. Stock des Casinos aus auf die Menschen abgefeuert. Der Schütze nahm sich selbst das Leben. Nach Polizeiangaben kamen 58 Menschen ums Leben, mehr als 500 weitere wurden verletzt. Damit ist das die bislang tödlichste Schießerei in der jüngeren US-Geschichte.

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    Schütze, Las Vegas, USA
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