21:57 11 Dezember 2017
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    Das Gebäude der US-Botschaft in Havanna

    Diese Geräusche sollen US-Diplomaten auf Kuba um die Sinne gebracht haben – AUDIO

    © REUTERS/ Alexandre Meneghini
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    Nach den angeblichen akustischen Attacken auf die US-Botschaft auf Kuba hat die Agentur AP eine Aufnahme von Geräuschen veröffentlicht, die in den vergangenen Monaten bei knapp zwei Dutzend US-Diplomaten für Orientierungsstörungen und sogar traumatische Gehirnschädigungen gesorgt haben sollen.

    WARNUNG: Diese Geräusche könnten gesundheitsgefährdend sein!

    Ab Mitte 2016 hatten US-Botschaftsmitarbeiter in Havanna über Gehörverlust, Sehstörungen, Kopfschmerzen und weitere Symptome geklagt. Nach Angaben des US-Außenministeriums waren rund 20 Personen betroffen. Amerikanische Medien berichteten, dass die Diplomaten monatelang „Schallattacken“ ausgesetzt gewesen seien.

    Nach Schallattacken:USA prüfen Schließung der Botschaft auf Kuba >>

    Bei den Betroffenen, die zur Behandlung in die USA gebracht wurden, seien Kopfschmerzen, Seh- und Schlafstörungen, Erschöpfungserscheinungen sowie dauerhafter Hörverlust und sogar leichte traumatische Hirnschädigungen festgestellt worden, hieß es. Sobald sie Kuba verlassen hätten, wären sie Symptome zurückgegangen.

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    Tags:
    Havanna, Kuba, USA