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21:01 22 September 2019
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    „WannaCry“-Cyberattacke: Microsoft beschuldigt Nordkorea

    © REUTERS / Carlo Allegri
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    Im Mai hat der Erpresser-Virus „WannaCry“ weltweit etwa 200.000 Computer lahmgelegt. Hinter dem Cyberangriff steckt nach Ansicht des Microsoft-Rechtsvorstands Brad Smith die nordkoreanische Regierung. Dies erklärte er am Freitag in einem Interview für den Fernsehsender ITV News.

    Microsoft-Präsident ist der Meinung, dass Nordkorea das Schadprogramm vom US-Geheimdienst NSA entwendet und veröffentlicht hat.

    Angesichts der Zunahme staatlich gestützte Cyberangriffe hat Smith eine Digitale Genfer Konvention gefordert.

    „Alle Staaten müssen zusammenkommen, wie es schon 1947 in Genf gemacht wurde, und neue digitale Genfer Konvention verabschieden, wonach Cyberangriffe gegen Zivilisten, insbesondere in Friedenszeiten, eine Verletzung des Völkerrechts darstellen“.

    Am 12. Mai wurde von Unbekannten eine der spektakulärsten Cyberattacken aller Zeiten unternommen. Das Erpresservirus WannaCry infizierte tausende Computer. Ganze Teile des öffentlichen Lebens in einigen Ländern wurden lahmgelegt.

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    Tags:
    Cyberangriff, Virus, Microsoft, Nordkorea