03:49 11 August 2020
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    Die Nationalbank der Ukraine hat alle Transaktionen mit den neuen russischen Banknoten und Münzen mit Krim-Motiven verboten, teilte der Pressedienst des ukrainischen Amtes mit.

    Demnach dürfen alle ukrainischen Banken und Postabteilungen keine Geldüberweisungen mit den neuen Geldscheinen abwickeln, die die Krim-Abbildungen tragen.

    Die Neuregelung soll ab 17. Oktober in Kraft treten, heißt es in der Pressemitteilung. Diese Entscheidung sei getroffen worden, um die „Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine anhand der ukrainischen Gesetzte zu verteidigen“.

    Die neuen Banknoten im Nennwert von 200 und 2000 Rubel waren am Donnerstag (12. Oktober) in Russland in Umlauf gekommen.

    Auf dem grünen 200-Rubel-Schein sind Ruinen der antiken Stadt Chersones bei Sewastopol und das Denkmal für gesunkene Schiffe in der Bucht von Sewastopol abgebildet. Der blaue 2.000-Rubel-Schein trägt die Abbildungen des neuen russischen Weltraumbahnhofs Wostotschny und der Schrägseilbrücke „Russki“ in Wladiwostok. Die Symbole wurden im Ergebnis einer gesamtrussischen Abstimmung 2016 gewählt.

    Die Krim war im März 2014 – nach rund 22 Jahren in der unabhängigen Ukraine — wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Schwarzmeerhalbinsel in einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Nach Behördenangaben votierten 96,77 Prozent für die Wiedervereinigung mit Russland bei einer Wahlbeteiligung von 83,1 Prozent.

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    Tags:
    Geldüberweisungen, Geldscheine, Verbot, Banken, Nationalbank der Ukraine, Krim, Russland, Ukraine