09:35 06 Dezember 2019
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    Russische Soldaten in Syrien (Archivbild)

    Minen weg, Strom und Wasser rein: Russen bauen Infrastruktur in Syrien wieder auf

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    Die Syrer haben mit Unterstützung des russischen Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien das Dorf Al-Muschrifa in der Provinz Damaskus von Minen geräumt und dort Strom- und Wasserversorgung wieder aufgebaut.

    Laut dem Kommandeur der Kompanie für Minenräumung, Nail Ali, vereitelten die Pioniere rund 1000 unkonventionelle Sprengvorrichtungen. Jeden Tag seien zehn bis 15 solcher von der Terrormiliz Islamischer Staat (auch IS / Daesh) übergelassenen Geräte entdeckt worden, die Säuberung soll in drei Tagen beendet werden.

    „Alle Minen verfügen über einen Druckzünder und treffen meistens Menschen. Es sind Gebäude, Wegränder und Agrarfelder miniert worden“, sagte Ali der Agentur RIA Novosti.

    Demzufolge helfe nur Russland bei der Minenräumung.

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    Gegenwärtig wird die Strom- und Wasserversorgung im Dorf wiederaufgebaut. Unterstützt von russischen Militärs reparierten Syrer 50 Kilometer der Stromleitung zu Al-Muschrifa sowie ein vier Kilometer langes Stück der Wasserleitung der einzigen Wasserquelle in der Umgebung. Als IS-Kämpfer das Dorf verließen, zerstörten sie die Wasserverteilungsstation.

    „Wir machten uns große Sorgen, dass Terroristen die Pumpe beschädigen würden. Wir haben keine andere, und sie haben alles bis auf die Drähte abgeschnitten, mitgenommen oder zerstört“, erzählte der Ingenieur Muhammed Asus.

    Derzeit bekomme das Dorf 3000 bis 3500 Kubikmeter Wasser pro Stunde.

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    Auf die Bitte lokaler Behörden koordinieren russische Militärs den Infrastrukturaufbau in den befreiten Regionen Syriens. In den syrischen Hafen Tartus wurden über 4000 Tonnen russischer Baumaterialien und spezieller Baugeräte geliefert, die in die Regionen geschickt werden, welche durch die IS-Handlungen die größten Schäden erlitten hatten.

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    Tags:
    RIA Novosti, Syrien, Russland