21:31 16 Dezember 2017
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    Haare färben und Krebs - gibt es eine Verbindung?

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    Immer wieder taucht in der Öffentlichkeit der Verdacht auf, Haare färben kann Krebs verursachen. Nun hat ein Arzt einer Londoner Klinik herausgefunden, dass die Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung von Brustkrebs steigt, wenn man mehr als sechs Mal pro Jahr seine Haare färbt. Dies hat die britische Zeitung „The Times“ berichtet.

    Professor Kefah Mokbel vom Princess Grace Hospital in London hat demnach  Krankengeschichten von Patienten untersucht, die an Brustkrebs leiden. Es zeigte sich, dass bei Frauen mit gefärbten Haaren diese Diagnose um 14 Prozent häufiger gestellt werde.

    „Unsere Untersuchungen haben einen statistischen Zusammenhang zwischen Haarfärbemitteln und Brustkrebs ergeben. Ich würde empfehlen, Haare färben auf sechs Mal pro Jahr zu reduzieren und sich regelmäßig bei Spezialisten untersuchen zu lassen“, sagte der Arzt.

    Des Weiteren soll man Haarfarben wählen, die eine minimale Konzentration an aromatischen Aminen enthalten. Zugleich betonte Mokbel, dass Farbstoffe mit natürlichen Komponenten wie Hagebutte oder Rhabarber kaum gefährlich seien.

     

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    Tags:
    Zusammenhang, Haare, Frauen, Brustkrebs, Krebs, The Times, Großbritannien
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