05:51 20 Oktober 2018
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    Russlands erstes Denkmal „Für die Helden des Donbass“

    Russlands erstes Denkmal „Für die Helden des Donbass“ – in Rostow am Don enthüllt

    © Sputnik / Sergej Piwowarow
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    In Rostow am Don ist das erste Denkmal für jene Freiwilligen enthüllt worden, die im Südosten der Ukraine gekämpft haben. Dies teilte der Korrespondent der Nachrichtenagentur RIA Novosti aus der südrussischen Stadt mit.

    Die Enthüllung des Denkmals „Für die Helden des Donbass“ erfolgte im Zusammenhang mit dem dritten Kongress der Organisation „Verband der Donbass-Freiwilligen“ und fand im Ostrowski-Park im Beisein des Chefs der selbsterklärten Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, des Putin-Beraters Wladislaw Surkow und des Stadtoberhauptes von Rostow am Don, Vitali Kuschnarjow, statt.

    Entstehungsgeschichte des Denkmals

    Das Denkmal wurde im Auftrag des  Verbandes der Donbass-Freiwilligen errichtet, der dafür knapp eine Million Rubel ausgegeben haben. Die 6,5 Meter hohe Stele ist mit Granitplatten verkleidet und wird vom Kreuz des Verbandes der Donbass-Freiwilligen gekrönt.

    Der Sockel des Denkmals war im Park bereits Mitte September aufgestellt worden, nachdem die Behörden das Konzept des Denkmals befürwortet hatten. Ende September folgte dann das Denkmals selbst, auf dem etwas später die Inschrift „Für die Helden des Donbass“ auftauchte, die laut der Quelle von RIA Novosti aber nicht mit der zwischenbehördlichen Kommission von Rostow am Don für die Aufstellung von Denkmälern abgestimmt worden war. In der zweiten Oktoberhälfte will die Kommission in ihrer Sitzung den Namen des Denkmals erörtern.

    ​Aber ungeachtet dessen war am 5. Oktober die Verordnung des Stadtoberhauptes Vitali Kuschnarjow veröffentlicht worden, die die Aufstellung des Denkmals im Ostrowski-Park genehmigt.

    Das Denkmal hat Gegner

    Wie RIA Novosti in der städtischen Staatsanwaltschaft erfahren hat, hätten Aktivisten der Rostower Filiale der gesellschaftlichen Bewegung „Solidarität“ gegen die ihres Erachtens rechtswidrige Aufstellung des Denkmals protestiert und eine diesbezügliche Eingabe gemacht. Sie sei der Staatsanwaltschaft des Stadtbezirks Perwomaiski übergeben worden.

    Laut den Medienberichten gehe es den Aktivisten nicht etwa um den Namen des Denkmals, sondern um dessen Idee selbst. Sie seien empört, dass es vor seiner Aufstellung keine öffentlichen Anhörungen gegeben habe.

    Denkmal „Für Motorola“   

    Der Chef der Volksrepublik Donezk,  Alexander Sacartschenko, teilte in seiner Ansprache zur Enthüllung des Denkmals in Rostow am Don mit, dass am  Montag in Donezk ein weiteres Denkmal enthüllt worden sei – für den ermordeten Kommandeur des Bataillons „Sparta“, Arsen Pawlow mit Kampfnahmen „Motorola“.

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    Helden, Denkmal, Donbass, Rostow am Don, Russland