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    IWF-Studie: Russland wird von globaler Erwärmung profitieren

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    Die globale Erwärmung wird die Länder unterschiedlich beeinflussen. Dies berichtet die österreichische Tageszeitung „Der Standard“ unter Berufung auf eine IWF-Studie.

    Demnach habe der Bau des internationalen Flughafens Wien für Debatten über die Bekämpfung der globalen Erwärmung gesorgt. Während die nichtstaatlichen Organisationen vor einem möglichen Umweltschaden gewarnt hätten, hätten die Gewerkschaften und gewerbliche Betriebe weiter für den Bau plädiert.

    Die IWF-Studie habe neue Informationen für diese Diskussion offengelegt. Ihr zufolge werden die steigenden Temperaturen für 60 Prozent der Weltbevölkerung bedeuten, dass das Wirtschaftswachstum künftig geringer werden würde.

    Die Erderwärmung werde vor allem für die Länder in Afrika, Lateinamerika sowie in Südostasien negative Auswirkungen haben. Zugleich betont aber „Der Standard“, dass Länder mit einem kalten Klima, wie beispielsweise Russland und Kanada, von der Temperaturzunahme sogar profitieren und etwas mehr Wachstum erwarten könnten.

    Solche Regionen wie China und die USA können von dem Einfluss der globalen Erwärmung sowohl positiv als auch negativ betroffen sein. Was Zentraleuropa anbetrifft, dürfte es die Folgen der höheren Temperaturen überhaupt nicht fühlen.

    Der Klimawandel könne die Wirtschaft unterschiedlich beeinflussen. In warmen Ländern könnten sich die ansteigenden Temperaturen auf die Landwirtschaft, den Bausektor und die Industrie negativ auswirken, so die Zeitung.

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    Tags:
    Klimawandel, Wirtschaft, Einfluss, Erwärmung, Russland