11:34 14 Dezember 2019
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    Aktionskünstler Pjotr Pawlenski hat eine Pariser Filiale der Banque de France angezündet

    Nach Brand in Paris: Aus Russland geflohener Künstler in Psychiatrie eingewiesen

    © AP Photo / Capucine Henry
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    Der russische Aktionskünstler Pjotr Pawlenski, der in Paris eine Filiale der Banque de France angezündet hatte, wurde auf Gerichtsbeschluss in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Dies berichtet die Zeitung „Le Figaro“.

    Eine Quelle der Zeitung in den Gerichtsstrukturen konkretisierte demnach, dass Pawlenski zusammen mit seiner Lebensgefährtin Oxana Schalygina festgenommen worden sei, die sich noch in Polizeigewahrsam befinde.

    Sie sind des „mutwilligen Vernichtens von Eigentum durch Brandstiftung“ beschuldigt.

    In der Nacht zum Montag hatte Pawlenski den Eingang einer Pariser Bankfiliale angezündet. Sein Handeln erklärte er mit dem Wunsch, das Ausbrechen einer weltweiten Revolution bewirken zu wollen. Die über sein Handeln empörten Franzosen haben gefordert, ihn nach Russland zurückzuschicken.

    „Er fuhr in die Kunstfreiheit, landete aber in der Klapse“, kommentierte der prominente russische Außenpolitiker Alexej Puschkow auf Twitter. Und weiter: „Das (Frankreich) ist nicht Russland“.

    Pawlenski war im Januar 2017 — nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung einer Theaterschauspielerin – nach Frankreich geflohen und hatte dort Asyl erhalten.

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    Tags:
    Brandstiftung, Gericht, Frankreich