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    Deutschland: Sexualstraftäter vergewaltigt Justizangestellte auf Freigang

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    Ein wegen sexueller Nötigung verurteilter Strafgefangener hat während eines Freigangs im niedersächsischen Delmenhorst eine Justizmitarbeiterin vergewaltigt, wie das niedersächsische Justizministerium auf seiner Homepage berichtet.

    Der Vorfall ereignete sich demnach am Montag. Der Mann habe die Frau bei einem begleiteten Ausgang in sein familiäres Umfeld in seine Gewalt gebracht und missbraucht. Nach der Tat habe er Selbstmord begangen. Die betroffene Frau sei derzeit in medizinischer und psychologischer Behandlung.

    Der Vorfall werde im Niedersächsischen Justizministerium geprüft.

    „Bislang sind Regelverstöße oder fachliche Fehler nicht zu erkennen“, heißt es in der offiziellen Mitteilung.

    Die Entscheidung über die gewährte Vollzugslockerung beruht demnach „auf einer Prognoseentscheidung“ der Justizvollzugsanstalt. „Dabei hat die Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des niedersächsischen Justizvollzugs sowie der Bevölkerung oberste Priorität“, wird ferner betont.

    Der Gefangene war laut Angaben des Justizministeriums wegen sexueller Nötigung in Spanien zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt worden und seit 2014 in deutscher Haft gewesen. Der Mann war demnach erstmals in Haft und nicht vorbestraft. Im Mai 2015 sei er in das Behandlungsprogramm für Sexualstraftäter (BPS) aufgenommen worden, in dessen Rahmen er bis Februar 2017 alle erforderlichen Behandlungsmodule absolviert habe.

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    Tags:
    Justiz, Frau, Vergewaltigung, Niedersachsen, Deutschland