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06:24 19 August 2019
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    Proteste gegen G20-Gipfel in Hamburg (Archivbild)

    Russe wegen G20-Krawalle in Hamburg zu Bewährungsstrafe verurteilt

    © Sputnik / Alexey Witwitskiy
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    Ein deutsches Gericht hat einen russischen Staatsbürger zu einer einjährigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt. Der Mann wurde schuldig gesprochen, bei den Ausschreitungen während des G20-Gipfels im Juli in Hamburg die öffentliche Ordnung gestört und Widerstand gegen die Staatsgewalt geleistet zu haben.

    Dies erfuhr die Nachrichtenagentur RIA Novosti aus dem Amtsgericht Hamburg.

    Während des G20-Gipfels in Hamburg am 7.-8. Juli hatten sich Protestgruppen, darunter mutmaßlich die zwei tatverdächtigen Russen, heftige Zusammenstöße mit der Polizei geliefert. Autos wurden ausgeraubt und angezündet, Glasflaschen und Steine auf Sicherheitskräfte geworfen. 476 Vollstreckungsbeamte sollen Verletzungen erlitten haben.

    Danach hieß es aus der Staatsanwaltschaft, dass in Hamburg zwei russische Staatsbürger – ein 20- und ein 30-Jähriger – verhaftet worden seien. Ihnen werde zur Last gelegt, anderen Personen schwere Körperverletzungen zugefügt und Widerstand gegen die Polizei geleistet zu haben.

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    Tags:
    Russland, Hamburg, Deutschland