06:21 26 Januar 2020
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    Bei einer 21-jährigen Italienerin ist eine seltene Krankheit diagnostiziert worden, die sie Blut schwitzen lässt. Darüber berichtet die britische Zeitung „The Independent“ am Mittwoch unter Verweis auf die kanadische medizinische Assoziation.

    Am häufigsten sei der blutige Schweiß auf dem Gesicht und den Handflächen der jungen Frau ausgetreten, dies meistens in einem seelisch erregten Zustand, Anfälle habe es aber auch im Schlaf gegeben. Sie dauerten eine bis fünf Minuten.

    Wegen der Krankheit habe sie begonnen, die Gesellschaft zu meiden. Eine klinische Depression und Panikanfälle machten ihr zu schaffen.

    Die Ärzte diagnostizierten bei der Frau Blutschwitzen – einen pathologischen Zustand, dem ein Mensch unter Millionen Menschen ausgesetzt ist. Beim Blutschwitzen rieselt das Blut aus den Kapillargefäßen neben den Schweißdrüsen in die Schweißkanäle durch.

    Die Frau habe als  Arzneimittel Propranolol verabreicht bekommen – einen Betablocker, der die Herzschlagstärke und Herzschlagfrequenz mindert.

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    Tags:
    Betablocker, Herzschlagfrequenz, Kapillargefäße, Panikstörung, Depression, Schweiß, Krankheit, The Independent, Kanadische medizinische Assoziation, Kanada, Italien