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    Wie „iranischer Hulk“ als „Henker des IS“ in aller Welt bekannt wurde

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    Über drei Zentner wiegt der 25-jährige Iraner – bei einer Körpergröße von 184 Zentimetern. Sein Name: Sajad Gharibi, besser bekannt als „Henker vom IS“. Wie es sich mit so einem Image lebt, erzählt der Riese im Sputnik-Gespräch. Und er verrät das Geheimnis seines Bodys.

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    Публикация от iranian hulk official 🇮🇷 (@sajadgharibiofficial)

    Fast 350.000 Follower folgen dem Instagram-Account von Sajad. Angefangen hat diese Popularität mit einem Missverständnis.

    „Man hielt mich für einen Henker vom IS, der im Internet gezeigt wurde. Die Leute haben angefangen, über mich zu reden, man erkannte mich auf der Straße, dann wurden die Medien auf mich aufmerksam – bis irgendwann eine britische Zeitung über mich geschrieben hat“, erzählt Sajad.

    „Hulk lebt auf Erden“ titelte die Zeitung und rettete so das Ansehen des jungen Mannes: Seitdem stehe er besser da in der Öffentlichkeit, sagt der Iraner. Wobei der Name „Hulk“ auch nicht ganz passend ist, wurde der Comicheld doch umso stärker, je wütender er war. Bei Sajad verhält es sich umgekehrt: In der Ruhe liegt seine Kraft – und im Powerlifting.

    „Zwei bis drei Stunden täglich mache ich Sport – wenn ich zu beschäftigt bin, dann eineinhalb Stunden“, sagt der Riese. Ansonsten sei sein Leben ganz normal: Acht Stunden Schlaf, gutes Essen und natürlich die Arbeit – der studierte Betriebswirt ist als Immobilienmakler tätig.

    Doch mit Krafttraining allein kommt man nicht zu so einer Größe. Was Sajad in dieser Hinsicht so besonders macht, das sind seine Gene: „Mein Großvater war auch ein Großer. Und ein Ringkämpfer noch dazu“, sagt der junge Mann.

    Eigentlich könnte der 25-Jährige eine glänzende Sportlerkarriere starten. „Man hat auch schon gemunkelt, ich würde nach Amerika gehen, um dort als Wrestler anzufangen. Aber ich bin wehrpflichtig und darf mein Land nicht verlassen.“

    Jetzt gehe es aber erstmal um den Militärdienst. „Ich möchte vor allem meine Heimat schützen und dann etwas für andere Länder tun“, sagt Sajad. Angebote aus dem Ausland habe er bereits bekommen. „Wenn das mit der Wehrpflicht erledigt ist, kann ich für einen ausländischen Sportklub auftreten – mit Erlaubnis unseres Sportministeriums.“

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    Iraner, Terrorbekämpfung, Instagram, Terrormiliz Daesh, Sajad Gharibii, Iran, Syrien