18:45 19 Februar 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    91276
    Abonnieren

    Knapp 6.000 russische Soldaten sollen nach dem Manöver Zapad-2017 in Weißrussland geblieben sein, wie der ukrainische Generalstab unlängst erklärt hat. Damit beschuldigt die Ukraine ihre Nachbarländer, einen gemeinsamen Kampfverband auf weißrussischem Boden aufzustellen. Das Netz lacht.

    Die Ukrainer „haben auf falscher Seite ihre Mauer gebaut“, scherzt ein Internetnutzer, wie das Portal rueconomics.ru schreibt. Damit spielt er auf jene Grenzmauer an, deren Bau vom ehemaligen Premierminister Jazenjuk initiiert wurde.

    Im Grunde ist diese Grenzanlage nichts als ein leicht überwindbarer Maschendrahtzaun – auch wenn deren Bau bislang umgerechnet 20 Millionen Euro verschlungen hat. Ursprünglich sollte eine befestigte Anlage mit entlang verlaufenden Schutzgräben entstehen, wenn nicht die zahlreichen Korruptionsskandale gewesen wären…

    Das russische Verteidigungsministerium hat die Behauptung des Kiewer Generalstabs bereits dementiert. Die Ukraine will indes ihren Truppen an der Grenze zu Russland aufstocken: Die Zahl der dort stationierten ukrainischen Grenzsoldaten soll auf das Vierfache ansteigen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Westliche Hysterie um „Zapad 2017“ Vorwand für US-Division-Stationierung in Polen
    Schoigu: Zapad 2017 entlarvte westliche Einmarsch-Lügen
    Russland zeigte bei Manöver „Zapad 2017“ neueste Waffen – National Interest
    Feindliche Nato-Rhetorik bleibt trotz Lob für „Zapad 2017“ - Militärexperte
    Tags:
    Bau, Grenzmauer, Russophobie, Reaktion, Netz, Militärübungen Zapad-2017, Russland, Weißrussland, Ukraine