21:24 16 Dezember 2017
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    Situation in Syrien

    Pentagon: 786 Zivilisten bei Luftschlägen der US-Koalition in Syrien und Irak getötet

    © REUTERS/ Khalil Ashawi
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    Mindestens 786 Zivilisten sind in Syrien und im Irak bei Luftschlägen der US-geführten internationalen Koalition seit Beginn des Einsatzes gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS, auch Daesh) ums Leben gekommen. Dies geht aus dem Bericht des Stabs der Operation „Inherent Resolve“ hervor.

    „Die Koalition versetzte seit September 2014 bis September 2017 insgesamt 27.566 Luftschläge“, heißt es im Dokument. „In diesem Zeitraum gingen 1266 Meldungen über mögliche Todesopfer unter Zivilisten ein.“

    Derzeit werde noch zu 519 solchen Mitteilungen ermittelt, hieß es in der Erklärung des Stabs.

    Auf der Website des Pentagon heißt es zudem, dass für die Operation „Inherent Resolve“ bis Ende Juni des laufenden Jahres 14,3 Milliarden Dollar ausgegeben worden seien.

    Laut dem Bericht wurden bereits mehr als 95 Prozent aller Territorien des Irak und Syriens von IS-Kämpfern befreit. „Die Koalitionskräfte haben mehr als 95 Prozent des Territoriums des Irak und Syriens, die zuvor vom IS kontrolliert wurden, zurückerobert“, heißt es im Bericht des Stabs der internationalen Anti-IS-Operation. „Diese Bemühungen erlaubten es, 6,9 Millionen Syrer und Iraker zu befreien.“

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    Tags:
    Ermittlung, Bericht, Todesopfer, Kämpfer, Terroristen, Luftschlag, Zivilisten, Terrormiliz Daesh, US-Koalition, Pentagon, Syrien
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