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05:12 20 September 2019
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    Verrückt real: Japaner erregt Weltaufsehen mit seinen Bildern

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    Die Bilder des japanischen Zeichners Kohei Ohmori werfen bei Internet-Nutzer die Frage auf, ob Derartiges überhaupt machbar sei. Einige seiner Arbeiten sind in Netzwerken veröffentlicht, und es ist kaum möglich, sie von Fotos zu unterscheiden.

    Auf seinen Bildern stellt Ohmori extrem greifbare Sachen dar – Frauengesichter, alte Autos und sogar Schrauben. Es gelingt ihm furchtbar gut, Schwarz-Weiß-Fotos mit einem einfachen Bleistift nachzuahmen.

    Der Zeichner gibt viel Zeit für den Schaffensprozess aus – zum Beispiel, um dieses Frauenportrait  zu vollenden, brauchte Ohmori insgesamt drei Monate (knapp 250 Arbeitsstunden).

    ​Ohamas Schwester wundert sich, wie kunstbeflissen ihr kleiner Bruder ist: „Er kann sehr präzise Zeichnungen mit einem Bleistift machen (…) Diese Zeichnung (noch unvollendet) hat ihm 240 Stunden genommen. Das ist kein Foto.“

    „Wenn einer versessen ist, genügt das vollauf, um pausenlos zu malen, bis er verrückt wird – diese Geschichte ist von mehreren Malern bekannt, die sich immer weiterentwickeln wollten“, schreibt einer der Twitter-Nutzer.

    ​Seine neuen Arbeiten veröffentlicht Ohmori regelmäßig auf seinen Twitter- und Instagram-Accounten, wo er ebenso über seine Ausstellungen informiert.

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    Tags:
    Bild, Portrait, Schaffen, Prozess, Ausstellung, Foto, Japan