20:07 18 September 2020
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    Seit Stunden tobt der Sturm „Herwart“ vor allem über dem Norden und Osten Deutschlands und hat bereits große Schäden verursacht, berichten deutsche Medien.

    Die Deutsche Bahn stellte demnach am Sonntagmorgen ihren Zugverkehr in weiten Teilen Deutschlands (Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Teile Schleswig-Holsteins) ein. Von den Sperrungen seien die Fernverkehrsstrecken Berlin-Hamburg, Rostock-Hamburg, Bremen-Hannover und Dortmund-Hamburg sowie die Verbindungen von Hamburg nach Westerland, Kiel und Stralsund betroffen.

    Am Morgen und am Vormittag solle die Sturmlage im Norden und Osten sowie im Alpenvorland ihren Höhepunkt erreichen. Der Deutsche Wetterdienst warnt Medienberichten zufolge vor heftigen Orkanböhen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 120 Stundenkilometern. Sie seien vor allem von Vorpommern bis in den Bayerischen Wald möglich.

    Die Feuerwehr in Berlin rief Medienberichten zufolge um 07:10 Uhr den Ausnahmezustand aus.

    ​In Mecklenburg-Vorpommern mussten demnach in der Nacht vier Bahnlinien wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden.

    In Hamburg wird am Vormittag eine schwere Sturmflut mit einem Pegel von 2,5 Metern über dem mittleren Hochwasser erwartet.

    ​In den restlichen Bundesländern kam es Polizeiangaben zufolge zu keinen größeren Zwischenfällen.

    Herwart ist bereits der dritte Herbststurm dieses Jahres in Deutschland. Laut Prognosen fällt Herwart nicht ganz so stark aus wie Xavier Anfang Oktober.

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