05:43 26 November 2020
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    Die irakischen Regierungstruppen und die kurdischen Militäreinheiten „Peschmerga“ haben sich darauf geeinigt, die beschlossene Waffenruhe zu verlängern. Dies berichtete das Nachrichtenportal „Shafaq News“ am Sonntag.

    An dem Treffen des irakischen Kommandos und der Chefs von „Peshmerga" nahmen laut dem Webportal auch Vertreter der US-geführten Anti-Terror-Koalition teil.

    Dem Nachrichtensender „Kurdistan 24" zufolge soll der Waffenstillstand gelten, bis die Parteien das gemeinsame Regieren der umstrittenen Gebiete, darunter auch der grenznahen Ortschaften, vereinbart haben.

    Am Freitag hatte der irakische Premier Haider al-Abadi angewiesen, das Vorrücken der irakischen Truppen im Norden des Landes für 24 Stunden zu stoppen. Auf diese Weise solle der gemeinsame technische Ausschuss die Stationierung der Regierungstruppen in allen umstrittenen Gebieten, unter anderem auch an den Grenzen zu Syrien und der Türkei vorbereiten, und eine Konfrontation verhindern.

    Das Treffen der hochrangigen Militärdelegationen von Bagdad und Erbil fand am Samstag in Mossul statt. Laut dem irakischen Generalstabschef, Osman al-Ghanmi, haben sich die Gesprächsparteien zu einer Reihe von Fragen geeinigt, allerdings seien es die Kurden, die die endgültige Entscheidung treffen sollten.

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    Tags:
    Kurden, Verlängerung, Waffenstillstand, Peschmerga, irakische Armee, Irak