06:21 08 August 2020
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    An der Nordsee ist ein 63-jähriger Camper von der Sturmflut überrascht worden und ertrunken. Laut Medien ist das das erste Todesopfer des Sturmes „Herwart“ in Deutschland. In Tschechien und Polen sind mindestens drei Todesopfer zu beklagen.

    Der Vorfall hat sich in Niedersachsen, am Ufer des Jadebusens, ereignet. Ein 63-Jähriger wollte mit seinem 59-jährigen Bruder auf einem Campingplatz am Strandbad Sehestedt in einem Bulli übernachten. Beim Herannahen des Wassers wollte er sich zu Fuß in Sicherheit bringen. Er wurde aber von der Sturmflut überrascht und ertrank. Sein Bruder konnte sich an einem Mast festhalten. Er wurde gerettet und mit Unterkühlung in ein Krankenhaus gebracht.

    ​In Mecklenburg-Vorpommern wurde ein Haus durch einen umgestürzten Baum teilweise zerstört. Einige gefallene Bäume blockieren Straßen.

    ​In Hamburg sind außer mehreren Bäumen auch Baugerüste umgestürzt.

    In der deutschen Bundeshauptstadt besteht laut der Berliner Feuerwehr Gefahr durch Bäume und herabfallende Gegenstände.

    ​„Herwart“ hat im Norden und Osten Deutschlands erhebliche Schäden auf den Hauptstrecken der Bahn verursacht. Bremen, Hannover, Braunschweig, Göttingen, Wolfsburg, Hamburg, Kiel und Berlin sind mit dem Fernverkehr nicht zu erreichen. Der Betrieb kann voraussichtlich erst am Montag wieder aufgenommen werden, heißt es in einer DB-Pressemitteilung auf ihrer offiziellen Seite.

    Zuvor haben Medien berichtet, dass ein Zug in Niederbayern mit einem umgestürzten Baum kollidiert war. Laut der Polizei wurden der Lokführer und der Zugbegleiter bei dem Vorfall verletzt. Insgesamt werden in Deutschland wegen des Unwetters sechs Verletzte gemeldet.

    Laut Medien sind mindestens drei Menschen in Tschechien und Polen wegen des Sturms ums Leben gekommen. In ganz Polen waren rund 200.000 Menschen von Stromausfällen betroffen.

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    Tags:
    Todesopfer, Herwart, Deutsche Bahn, Polen, Tschechien, Niedersachsen, Hamburg, Berlin, Deutschland