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    Situation in Syrien, Idlib

    Russische Beobachter kehren nach Idlib zurück – Putins Beauftragter

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    Laut dem Syrien-Beauftragten des russischen Präsidenten, Alexander Lawrentjew, stimmen die Gesprächsparteien bei den Syrien-Verhandlungen in Astana derzeit die Stationierung von iranischen und türkischen Beobachtern in den Deeskalationszonen ab. Zudem hat Lawrentjew die Rückkehr russischer Beobachter nach Idlib bekanntgegeben.

    „Wie Sie wissen, sind türkische und russische Beobachter bereits vor Ort. Wir setzen die Vereinbarung der Stationierung von iranischen und türkischen Beobachtern fort", sagte Lawrentjew vor Journalisten.

    Lawrentjew verwies darauf, dass russische Beobachter in der Region Idlib bereits tätig gewesen seien. „Sie arbeiten dort, etwa zehn Beobachtungsposten wurden dort bereits vor anderthalb Monaten stationiert. Zurzeit ist ihre Rückkehr im Gange", sagte er.

    Diese Posten seien nach einer Provokation geräumt worden, hob Lawrentjew hervor. Damals hätten mehrere bewaffnete Gruppen versucht, von Idlib nach Hama durchzubrechen, und sogar einen russischen Beobachtungspunkt erobert.

    „Als sie mit einer gebührenden Reaktion konfrontiert wurden, mussten sie sich selbstverständlich zurückziehen. Wir beschlossen wiederum, der Sicherheit unserer Militärs halber diese Posten vorübergehend zu räumen", so Lawrentjew.

    Das siebte internationale Syrien-Treffen findet am 30. und 31. Oktober in der kasachischen Hauptstadt Astana statt.

    Sechs Verhandlungsrunden der Syrien-Gespräche haben in Astana seit Januar 2017 bereits stattgefunden.

    Bei dem sechsten Treffen Mitte September wurde die Bildung von vier Deeskalationszonen in Syrien bekanntgegeben.

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    Tags:
    Beobachter, Syrien-Gespräche, Alexander Lawrentjew, Astana, Kasachstan, Türkei, Iran, Russland, Idlib, Syrien