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15:15 18 Oktober 2019
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    Flüchtlinge in Deutschland

    Deutschland: 30.000 abgelehnte Asylbewerber spurlos verschwunden – Medien

    © REUTERS / Stefanie Loos
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    Gut 30.000 abgelehnte und ausreisepflichtige Asylbewerber sind verschwunden, ohne dass die deutschen Behörden Kenntnis über ihren Verbleib haben. Dies berichten deutsche Medien unter Berufung auf einen Beitrag der „Bild“-Zeitung.

    „Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass im Ausländerzentralregister (AZR) registrierte Ausreisepflichtige im Einzelfall möglicherweise bereits ausgereist oder untergetaucht sind, ohne dass die zuständige Ausländerbehörde hiervon schon Kenntnis beziehungsweise den Sachverhalt an das AZR gemeldet hat“, so ein Sprecher des Bundesinnenministeriums gegenüber dem Blatt.

    Die Zahl 30.000 soll die Zeitung aus der Differenz zwischen der Zahl der Ausreisepflichtigen und der der Leistungsbezieher unter ihnen errechnet haben. Wie das Blatt schreibt: Nach Bundesregierungsangaben seien laut Ausländerzentralregister mit Stand Dezember 2016 circa 54.000 Personen als ausreisepflichtig gemeldet, während laut dem Statistischen Bundesamt aber 2016 nur etwa 23.000 Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bezogen hätten.

     

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    Asylbewerber, Deutschland