12:13 07 August 2020
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    Die britische Marine ist laut der Zeitung „The Telegraph“ immer öfters gezwungen, ihre eigenen Kriegsschiffe und U-Boote zu „fressen“, das heißt deren Ausrüstung für die Reparatur und Modernisierung anderer Schiffe zu nutzen.

    Wie es heißt, nennen die Reparaturdienste der Flotte diesen Prozess inoffiziell „Kannibalismus“.  Als Grund gilt die mangelnde Finanzierung.

    Laut dem britischen Rechnungshof National Audit Office ist die Epidemie des „Kannibalismus“ seit 2012 um 49 Prozent gewachsen. Dies untergräbt laut einem Offizier a. D. stark den moralischen Geist von Marine-Ingenieuren.

    Öfters würden Fregatten vom Typ 23, Atom-U-Boote vom Typ „Astute“ und Hubschrauber „Merlin“ dieser Prozedur unterzogen. Dabei könnten die Kosten für ein abmontiertes Ersatzteil die für ein neues übertreffen.

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    Tags:
    Ersatzteile, Ausrüstung, Atom-U-Boot Astute, Merlin-Hubschrauber, The Telegraph, Großbritannien