06:54 18 August 2018
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    Wissenschaftler: Wie Freundschaft Alterung des Gedächtnisses beeinflusst

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    Die Freundschaft und eine freundliche Haltung anderen Menschen gegenüber wirken sich positiv auf das menschliche Gehirn aus und bremsen seine Vergreisung. Das ergab eine aktuelle Forschung der Northwestern University im US-Bundesstaat Illinois, die vom Wissenschaftsjournal „PLoS ONE“ veröffentlicht wurde.

    Wie es heißt, haben die Forscher geprüft, wie das Gedächtnis bei Rentnern funktioniert, die viele bzw. wenige Freunde haben.

    Die Freiwilligen mussten sich 15 ihnen gezeigte Objekte merken. Die Studie ergab, dass die Teilnehmer der ersten Gruppe diese Aufgabe viel besser gelöst hätten als die der zweiten.

    Danach mussten alle Testpersonen einen Fragebogen ausfüllen bzw. Fragen in Bezug auf ihre sozialen Bindungen, ihr Verhalten sich selbst und der Umwelt gegenüber sowie in Bezug auf ihre Lebensziele beantworten.   

    Dabei stellte sich Folgendes heraus: Je mehr Freunde die Teilnehmer der Studie hatten und je mehr sie sich mit ihnen unterhielten, desto besser konnten sie diese Aufgabe lösen.    

    Dabei sollen die Forscher zum Schluss gekommen sein, dass die Klarheit des Geistes gleich von mehreren Faktoren abhänge, wozu gesunder Lebensstil, die Art und Weise der Ernährung, die Tätigkeitssphäre, das Niveau der sozialen Interaktion mit anderen Menschen sowie das Verhalten sich selbst gegenüber gehören würden.  

    An dem Experiment nahmen 31 Menschen im Alter zwischen 80 und 96 Jahren mit guten kognitiven Fähigkeiten sowie und 19 Altersgefährten mit durchschnittlichen Werten der Gehirntätigkeit teil.

     

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    Tags:
    Gehirn, Alterung, Studie, Northwestern University, Fachzeitschrift „PLoS ONE
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