08:45 25 November 2017
SNA Radio
    Polizisten unweit der Kirche in Sutherland Springs, Texas

    Texas: Amokschütze erschoss 26 Menschen nach "Familienproblemen"

    © AFP 2017/ Mark RALSTON
    Panorama
    Zum Kurzlink
    312281029

    Texas: Nach Angaben der Polizeibehörden könnte das Motiv des Todesschützen, der am Sonntag in einer baptistischen Kirche 26 Menschen getötet und sich später das Leben genommen hat, mit Streitigkeiten unter Familienangehörigen zusammenhängen.

    Ein Polizeisprecher teilte am Montag mit, dass die Tat offenbar keinen rassistischen oder religiösen Hintergrund hatte. Zu den Motiven könnten allem Anschein nach Streitigkeiten mit angeheirateten Familienangehörigen gehören, die regelmäßig das Gotteshaus besuchen würden.

    Gestritten hätte sich der Schütze mit seiner Schwiegermutter, wie BBC berichtet. Auch sie habe gelegentlich die Kirche besucht, wo sich später die Tragödie abspielte. Zu den Gemeindemitgliedern würde auch die Ex-Frau des Schützen gehören. Am Sonntag, dem Tag des Massakers, hätte aber weder sie, noch die Schwiegermutter das Gotteshaus besucht.

    Der Schütze soll zudem auch am Vorabend während eines Gottesdienstes in der Kirche unweit im Freien um sich geschossen haben. 

    Kurz vor seinem Selbstmord habe der Täter seinen Vater angerufen und gesagt, dass er angeschossen worden sei und es wohl "nicht mehr schaffen" werde. berichtet "The Mirror".

    Nach Angaben der Behörden wurden bei dem Massaker in Texas 26 Menschen getötet und mindestens 20 verletzt. Das jüngste Opfer ist 18 Monate, das älteste 77 Jahre alt gewesen. Unter den Opfern befindet sich auch eine Schwangere.

    Der Täter wurde nach einer Autoverfolgungsjagd von der Polizei gestellt und ist tot. Laut Medienberichten handelte es sich bei dem Angriff auf die Teilnehmer des Sonntagsgottesdienstes um den schlimmsten Schusswaffenangriff in der texanischen Geschichte. Der Vorfall wurde auch als die schlimmste Schießerei in einer Kirche landesweit eingestuft.

    Tags:
    Schießerei, Texas
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren