22:18 21 November 2019
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    Russische Polizisten (Symbolbild)

    Terroranschlag mit „Kamaz“-Lkw in Moskau vereitelt - Russlands Innenminister

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    Mitarbeiter des russischen Innenministeriums haben im Frühjahr 2017 einen Terroranschlag im Norden Moskaus vereitelt. Dies teilte Russlands Innenminister Wladimir Kolokolzew der russischen Zeitung „Iswestija“ mit.

    Demnach sollen die Polizeibeamten damals einen Mann aus Kirgistan im Norden der russischen Hauptstadt festgenommen haben. Er habe Menschen für die Terrortätigkeit bei der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) angeworben. Zudem plante er Kolokolzew zufolge einen Terroranschlag nahe einer U-Bahn-Station in Moskau. Seine Attacke habe der Festgenommene mit einem Kamaz-Lkw durchführen wollen.

    Eine entsprechende Ermittlung sei bereits eingeleitet worden. Laut Kolokolzew analysieren die russischen Sicherheitsbehörden gegenwärtig Erfahrungen, die außerhalb Russlands im Kampf gegen die neue Terrorart gesammelt wurden –  und zwar, wenn bei einer Attacke entweder ein Auto oder ein Messer eingesetzt werden. Anschläge dieser Art sind ihm zufolge in Europa und Israel häufig geworden. „Aus dem Geschehenen ziehen wir eine Lehre“, so der russische Innenminister.

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    Tags:
    Terroranschlag, Kamaz, Wladimir Kolokolzew, Moskau, Russland