14:51 28 Januar 2020
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    Die Chefredakteurin der Agentur Sputnik und des TV-Senders RT, Margarita Simonjan, hat den Entwurf des US-Militärhaushalts 2018, der die Einschränkung der Verbreitung von „staatlichen russischen Video-Inhalten“ vorsieht, kommentiert.

    „Als nächste Etappe wird das Wort ‚Russland‘ verboten“, schrieb Simonjan auf ihrem Twitter-Account. „In Sendungen werden sie dann ‘jenes Land’ sagen, zum Beispiel.“

    Zuvor war berichtet worden, dass der US-Senat in dem vereinbarten Entwurf des Militärhaushalts 2018 vorschlägt, die Verbreitung von „staatlichen russischen Video-Inhalten“ einzuschränken. Laut der Nachrichtenagentur RIA Novosti planen die Verfasser des Dokuments anscheinend, kommerzielle Vertragsverpflichtungen zu verbieten, die die Aufnahme russischer TV-Sender in ihre Ausstrahlungsangebote vorsehen könnten.

    Die USA versuchen, die Arbeit des russischen TV-Senders RT maximal zu erschweren. Anfang September hatte das US-Justizministerium RT America verpflichtet, sich als „ausländischer Agent" registrieren zu lassen. Zudem hatte der US-Kongress eine Ermittlung wegen des angeblichen russischen Eingriffs in die US-Wahlprozesse mit Hilfe von sozialen Netzwerken eingeleitet. Simonjan sagte, RT werde in den USA einem beispiellosen Druck ausgesetzt. Die russischen Behörden drohten mit Gegenmaßnahmen in Bezug auf US-Medien in Russland.

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    Tags:
    Entwurf, TV-Sendungen, Verbot, US-Senat, Sputnik, RT, Margarita Simonjan, USA, Russland