19:11 16 Juni 2019
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    Rettungshubschrauber in den Alpen (Symbolbild)

    Dramatische Rettung: Deutscher Bergsteiger überlebt fünf Tage in Felsspalte

    © AP Photo / JEAN-PIERRE CLATOT
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    Ein Bergsteiger aus Duisburg ist nach einem Sturz in eine Felsspalte am Dachstein in Österreich nach fünf Tagen verletzt geborgen worden, berichten deutsche Medien.

    Der 45 Jahre alte Duisburger war vor fünf Tagen in eine 30 Meter tiefe Kluft am Dachstein gestürzt und hatte sich dabei verletzt. Die Rettungskräfte sollen ihn am Donnerstagmorgen entdeckt haben.

    Der Bergsteiger Henning K. habe am 3. November seinem Vater in Duisburg eine SMS geschickt, in der er mitgeteilt habe, dass er für den nächsten Tag eine Wandertour plane. Seitdem habe sich der Alpinist nicht mehr gemeldet.

    Der Mann soll bei noch schönem Wetter aufgebrochen und dann in 2050 Meter Höhe durch die Schneedecke in die Spalte gestürzt sein. Nach ersten Erkenntnissen soll er bei dem Sturz in die Felsspalte Verletzungen an der Schulter und am Sprunggelenk erlitten haben. Mit seinem Handy habe er versucht, einen Notruf abzusetzen. Der Mann habe vier Tage lang vergeblich versucht, einen Kontakt per Notruf herzustellen.

    „Ein erster Notruf mit nur Null Sekunden ging um 21 Uhr ein”, zitiert die Zeitung „Bild“ den Alpinpolizisten Bernhard Magritzer. Um 23 Uhr hätten die Leitstelle weitere Notrufe mit jeweils ein bis zwei Sekunden erreicht. „Der Kollege hat jemanden schwer atmen gehört und richtig reagiert”, sagte er weiter.

    Letztendlich haben die Rettungskräfte den verletzten Mann gefunden und in ein Krankenhaus gebracht.

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    Tags:
    Rettungskräfte, Österreich, Deutschland