06:11 03 April 2020
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    CIA-Mitarbeiter haben einem rekrutierten Agenten einen vergifteten Kugelschreiber für ein Attentat auf Fidel Castro in genau jenem Moment übergeben, als auf John F. Kennedy geschossen wurde. Das beweist eines der jetzt auf der Website der amerikanischen National Archives and Records Administration veröffentlichten Dokumente zum JFK-Attentat.

    Das Treffen des CIA-Mitarbeiters mit dem kubanischen Agenten habe am 22. November 1963 in Paris stattgefunden. Das sei in dieselben Minuten gewesen, als in den USA auf John F. Kennedy geschossen worden sei, heißt es im „Bericht über Versuche der Planung des Attentats auf Fidel Castro“.

    Außer dem mit einer Giftspritze ausgestatteten Kugelschreiber seien im Bericht auch die vergifteten Tabletten und Zigarren sowie die verminten Meeresmuscheln erwähnt worden.

    Ende Oktober waren fast 700 neue Dokumente über den Mord an Kennedy veröffentlicht worden. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor die Freigabe der Geheimakten über das Attentat angeordnet. Zurückgehalten werden nur jene Dokumente, deren Veröffentlichung der nationalen Sicherheit schaden könnte.

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    Tags:
    Dokumente, Bericht, Mord, Attentat, CIA, Donald Trump, Fidel Castro, John F. Kennedy, Paris, USA