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    US-Soldaten (Symbolbild)

    USA: Auch psychisch Gestörte willkommen in der Armee

    © Foto : US Marine Corps / Rome M. Lazarus
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    Die US-Armee kann ab jetzt Personen rekrutieren, die Probleme mit der Psyche gehabt haben, schreibt die Zeitung „USA Today“.

    Auch diejenigen, die mit Alkohol- und Drogenproblemen konfrontiert worden sind, die an Depressionen gelitten oder Selbstverletzungen ohne Suizidabsichten unternommen haben, dürfen heute in der Armee dienen.

    Eine diesbezügliche Entscheidung sei bereits im August getroffen, aber erst vor kurzem publik gemacht worden, so „USA Today“. Wie die Zeitung vermutet, ist die Aufhebung des Dienstverbots für psychisch unausgeglichene Persönlichkeiten darauf zurückzuführen, dass die Armee bis zum September 2018 insgesamt 80.000 Mann rekrutieren soll, um den Kampf gegen Terrorgruppierungen verstärken zu können.

    Im vorigen Jahr, als die Rekrutierung von 69.000 Personen geplant war, durften die US-Streitkräfte junge Männer aufnehmen, die zuvor Marihuana konsumiert hatten, wie auch solche, die den Aufnahmetest nicht bestanden hatten. Außerdem wurde für Dienstwillige eine finanzielle Belohnung vorgesehen.

    Das US-Militär begründet die neue Herangehensweise damit, dass die Armee jetzt einen breiten Zugang zu medizinischen Daten über jeden potentiellen Soldaten habe.

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