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17:16 17 Oktober 2019
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    US Airways Boeing 757 (Archiv)

    US-Behörde hackte Boeing 757 auf Flughafen

    CC BY-SA 2.0 / BriYYZ / US Airways Boeing 757-200(W) N908AW
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    Das US-Heimatschutzministerium (DHS) hat Ende 2016 eine Boeing 757 auf dem Flughafen in Atlantic City im US-Bundesstaat New Jersey gehackt – im Rahmen eines Experiments. Damit demonstrierte die US-Behörde, dass sich ein modernes Flugzeug aus der Ferne übernehmen lässt, wie die österreichische Online-Ausgabe futurezone.at berichtet.

    „Wir haben das Flugzeug am 19. September 2016 bekommen. Zwei Tage später habe ich das System aus der Ferne und ohne Hilfe erfolgreich übernommen“, erklärte der beim DHS für Cybersicherheit in der Luftfahrt verantwortliche Experte, Robert Hickey, beim CyberSat Summit

    Niemand habe das Flugzeug berührt, es habe keine Bedrohung von innen gegeben. „Ich habe mit einfachen Dingen, die ich auch durch die Sicherheitskontrolle bringen kann, eine Verbindung zu den Systemen auf dem Flugzeug hergestellt“, sagte Hickey weiter. Für das Hack habe er die Funkverbindungen des Flugzeugs genutzt.

    Beim gehackten Flugzeug handelte es sich um ein vom DHS erworbenes kommerzielles Modell, das auch bei vielen US-Fluglinien zum Einsatz kommt. Hochrangige US-Politiker nutzen dieses Modell oft für Dienstreisen. Als die US-Behörde mehrere Experten mit dem Hack konfrontierte, gaben diese zu Protokoll, dass das „keine große Sache“ sei und man davon „seit mehreren Jahren gewusst“ habe.

    Aber die Piloten der US-Fluglinien American und Delta seien von der Nachricht schockiert worden, dass ihre Flugzeuge so leicht gehackt werden können. 

     

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    Tags:
    Cybersicherheit, Experiment, Flugzeug, Hack, Boeing 757, USA