09:42 18 Dezember 2017
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    Anti-US-Demos in NordkoreaUS President-elect Donald Trump speaks during a press conference in Trump Tower, Manhattan, New York, US, January 11, 2017.

    Volk Nordkoreas verurteilt "abscheulichen Verbrecher" Trump zum Tod - Zeitung

    © AFP 2017/ KIM Won-Jin / AFP © REUTERS/ Shannon Stapleton
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    Die offizielle Zeitung Nordkoreas „Rodong Sinmun“ wirft US-Präsident Donald Trump vor, Staatschef Kim Jong-un beleidigt zu haben. Laut der Zeitung verdient diese Tat den Tod.

    In ihrem Leitartikel bezeichnete „Rondong Sinmun" den US-Präsidenten als einen „abscheulichen Verbrecher", weil er während seiner jüngsten Asienreise fünf Länder der Region aufgerufen hatte, den Druck auf Nordkorea zu verstärken und es zum Abbau seines Atomprograms zu zwingen.

    Zudem nannte die Redaktion Trump einen „Feigling", weil er auf einen Besuch der entmilitarisierten Zone zwischen den beiden Koreas verzichtet hatte.

    Ex-Chef des Strategischen Kommandos der US-Streitkräfte (USSTRATCOM), Robert Kehler (Archiv)
    © AP Photo/ Pablo Martinez Monsivais

    „Das schlimmste Verbrechen, wegen dessen er nie begnadigt werden könnte, besteht darin, dass er es gewagt hat, die Würde der höchsten Führung (Nordkoreas — Anm. d. Red.) zu verunglimpfen. Er sollte wissen, dass er schlicht ein abscheulicher Verbrecher ist, der vom koreanischen Volk zum Tode verurteilt ist".

    Womit konkret Trump die Würde des nordkoreanischen Staatschef beleidigt haben soll, wurde in dem Artikel zwar nicht präzisiert, allerdings hatte Trump während seiner jüngsten Asienreise auf Twitter geschrieben: „Warum beleidigt mich Kim Jong-un, indem er mich alt nennt? Ich habe ihn nie klein und fett genannt. Ich versuche, sein Freund zu sein — vielleicht wird das irgendwann klappen!".

    Die Beziehungen zwischen Washington und Pjöngjang sind nach den jüngsten Raketen- und Atomwaffentests in Nordkorea besonders angespannt. Trump hatte einen Militäreinsatz gegen Nordkorea nicht ausgeschlossen und den nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un als „wahnsinnig" beschimpft. Seinerseits drohte Pjöngjang, die US-Stützpunkte auf der US-Pazifikinsel Guam anzugreifen. Dabei zeigten sich die beiden Staatschefs nicht besonders zimperlich bei der Wortwahl: So bezeichnete Trump den nordkoreanischen Anführer bei seinem Auftritt in der Uno-Vollversammlung als einen „Raketenmann auf Selbstmord-Mission". Kim reagierte, indem er den US-Präsidenten einen „verrückten Alten" nannte.

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    Tags:
    verurteilen, Todesstrafe, Rodong Sinmun, Kim Jung-un, Donald Trump, Nordkorea, USA
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