04:57 24 April 2018
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    Argentinisches U-Boot San Juan (Archivbild)

    Neuer Hoffnungsschimmer um verschollenes argentinisches U-Boot

    CC BY 2.5 / Naval Base Mar del Plata/ Martin Otero / Submarine TR-1700 (S-42) ARA "San Juan"
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    Im Fall des im Südatlantik verschollenen U-Boots „San Juan“ scheint es nun einen Hoffnungsschimmer zu geben: Sieben Notsignale soll die argentinische Marine nach Angaben des Verteidigungsministeriums des Landes empfangen haben. Ein Kontakt habe jedoch nicht hergestellt werden können.

    „Heute sind sieben Satellit-Signale empfangen worden, die von Bord des U-Boots,San Juan‘ stammen könnten“, hieß es in der Erklärung des Ministeriums. Die Signale seien vier bis 36 Sekunden lang gewesen und seien am Samstagmorgen und dann später am Nachmittag bei der Marine eingegangen.

    U-Boote der argentinischen Kriegsflotte (v.l.n.r.): ARA San Juan, ARA Salta and ARA Santa Cruz (Archivbild)
    © AFP 2018 / ARGENTINA'S DEFENSE MINISTRY / TELAM
    Es werde nun daran gearbeitet, die Notsignale zu lokalisieren.

    Seit Mittwoch gibt es mit der „San Juan“ mit 44 Menschen an Bord keinen Kontakt mehr. An der Suchaktion sind Flugzeuge und Schiffe beteiligt. Die NASA und die US Navy hatten sich zuvor ebenfalls der Suche angeschlossen.

    Das vermisste U-Boot der Klasse TR 1700 wurde in Deutschland gebaut und 1985 von der argentinischen Marine in Dienst gestellt. Es ist 65 Meter lang und kann eine Geschwindigkeit von bis zu 25 Knoten entwickeln.

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    U-Boot, Argentinien