00:13 16 Dezember 2018
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    Schwarzmeer: Russischer Frachter in Seenot

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    Das russische Frachtschiff „Nefterudowos 29M“ ist im Schwarzen Meer in Seenot geraten. Ein Sturm hat es vom Anker gerissen. Jetzt treibt der Frachter auf die türkische Küste zu, wie das Portal „Rambler“ berichtet. Es besteht Gefahr, dass der Havarist an Klippen zerschellt.

    Der Kapitän des verunglückten Frachtschiffs hat unverzüglich die Seenotretter alarmiert: alle elf Besatzungsmitglieder an Bord konnten mit einem Hubschrauber rechtzeitig gerettet werden, wie das Portal schreibt.

    Вот как не надо ездить #нефтерудовоз29м #Дон #портАзов

    Публикация от Николай Соколик (@nikolaysokolik) Апр 20 2016 в 6:44 PDT

     

    „Die Wetterbedingungen waren sehr schlecht. Das Schiff wurde vom Anker geschleppt und in Richtung der Küste getrieben, auf die Klippen zu. Aber alle sind mit einem Hubschrauber gerettet worden. Die Ärzte haben inzwischen alle untersucht: alle sind wohlauf“, sagte der Schiffskapitän Maxim Tkatschew laut dem Portal.

    Derzeit sehe die Prognose so aus, dass morgen Abend weitergearbeitet werden könne, sagte der Kapitän. „Wir werden zum Schiff geschickt, um die Arbeiten fortzusetzen.“

    Derzeit treibt das Schiff laut dem Portal zwei Seemeilen vor der Küste. Seine Treibstofftanks sind leer: der Frachter sollte in den Hafen von Rostow-am-Don geschleppt werden und stand zwei Monate lang vor Anker unweit der türkischen Küstenstadt Bartin. Als ein Sturm gemeldet wurde, bat der Kapitän die lokalen Verantwortlichen mehrmals, das Schiff in den Hafen zu schleppen. Seine Bitte wurde jedoch ignoriert, wie das Portal schreibt.

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    Tags:
    Seenot, Frachter, Hubschrauber, Schwarzes Meer