10:01 05 April 2020
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    Forscher von der Manchester University in Großbritannien haben einen Zusammenhang zwischen der Schlafposition von Schwangeren und dem Risiko einer Totgeburt entdeckt. Die Ergebnisse einer entsprechenden Studie wurden in dem britischen Fachblatt „International Journal of Obstetrics and Gynaecology“ veröffentlicht.

    Die Wissenschaftler haben demnach 1026 Schwangerschaften untersucht, wobei 291 davon in einer Totgeburt im letzten Trimester (nach der 28. Schwangerschaftswoche) geendet haben. Wie sich herausgestellt haben soll, ist das Risiko einer sogenannten stillen Geburt doppelt so groß, wenn die Schwangeren auf dem Rücken schlafen. Die Forscher seien der Ansicht, dass diese Schlafstellung 3,7 Prozent der Totgeburts-Fälle ausmacht. Sie erklären das Ergebnis der Statistik damit, dass das Schlafen auf dem Rücken den plazentaren Kreislauf störe, infolgedessen das Kind im Bauch nicht genügend Sauerstoff bekomme.

    „Man kann ja nichts mit der Position machen, in der Sie aufwachen, aber man kann eine andere Position beim Einschlafen wählen“, zitiert das Fachportal „Science Alert“ ein Mitglied des Forscherteams.

    Den werdenden Müttern wird geraten, besonders gegen Ende der Schwangerschaft ein Kopfkissen hinter den Rücken zu legen, um die seitliche Schlafposition zu stützen, sowie beim Aufwachen in der Nacht die Körperstellung zu kontrollieren und bei Bedarf einfach wieder die Seitenlage einzunehmen.

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    Tags:
    plazentarer Kreislauf, Schwangerschaft, Totgeburt, Schlafposition, University of Manchester, International Journal of Obstetrics and Gynaecology, Manchester, USA