00:00 30 Oktober 2020
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    In Russland hat die Vorserienproduktion der neuen Limousine aus der Cortege-Baureihe für russische Spitzenpolitiker sowie deren hohe Gäste begonnen. Details über dieses Modell sowie über Autos, mit denen die Präsidenten anderer Länder gefahren werden, hat das Portal „Moskwa 24“ zusammengestellt.

    Russland

    Die Spitzenpolitiker fahren gewöhnlich mit einheimischen Autos, um zu zeigen, dass sie der Autoindustrie ihres Landes vertrauen. Dies galt auch für die Sowjetunion: Joseph Stalin fuhr mit einem gepanzerten ZIS-115, Nikita Chruschtschow – mit einem ZIL-111, Leonid Breschnew ebenfalls mit einem ZIL-111. Aber nach dem Zerfall der Sowjetunion geriet die russische Autoindustrie in eine Krise, deshalb stiegen die Spitzenpolitiker in ausländische Autos um.

    Derzeit ist ein Mercedes-Benz S600 Guard Pullman das wichtigste Auto im Wagenpark des russischen Präsidenten. Der Wagen des Staatschefs ist gegen Beschuss gesichert und kann eine Granatenexplosion oder einen Giftgasangriff überstehen.

    Mercedes-Benz S600 des russischen Präsidenten
    © Sputnik / Sergej Gunejew
    Mercedes-Benz S600 des russischen Präsidenten

    Aber bald wird kein Bedarf an deutschen Autos mehr bestehen: 2018 wird der gewählte russische Präsident zur feierlichen Amtseinführung mit einer neuen Limousine aus der Cortege-Baureihe kommen. Das neue Luxus-Auto wird von einem 860-PS-starken V12-Turbomotor angetrieben.

    Die Cortege-Baureihe soll neben der Limousine aus einem Offroader, einem Minivan, einem Sedan sowie aus einem Motobike bestehen.

    USA

    Für US-Präsident Donald Trump hat der Luxusautohersteller Cadillac die Limousine Beast-2 entwickelt, die über ein unübertreffliches Sicherheitssystem verfügt. Das Auto hat Scheiben aus Panzerglas und ist gegen Schüsse aus einem Großkaliberrevolver unempfindlich.

    Trump scheint aber sein Auto nicht zu mögen – es ist bekannt, dass er Sportcars bevorzugt. In diesem Juli, als Trump von einer Auslandsreise in die USA zurückkam, stieg er die Gangway seines Flugzeuges herunter und ging an dem Wagen vorbei in die entgegengesetzte Richtung.

    Frankreich

    Der französische Präsident Emmanuel Macron wird in einem Citroen DS 7 Crossback gefahren. Das Auto sieht sehr stillvoll aus – aber laut Experten mangelt es diesem an Sicherheit. Das Faltdach und die Fahrzeugkarosse des Citroen können die Sicherheit des Präsidenten nicht am besten gewährleisten.

    DDer frantösische Präsident Emmanuel Macron in seinem Citroen
    © Sputnik / Irina Kalaschnikowa
    Der frantösische Präsident Emmanuel Macron in seinem Citroen

    China

    Das Auto des chinesischen Staatschefs Xi Jinping, HongQi HQE L9, ist nicht nur sicher, sondern auch stilvoll. Im Wagenheck gibt es statt eines Doppelsitzes einen Sessel für nur einen Menschen. Es gibt auch ein Schiebedach, damit Xi bei einem Fest eine Rede halten könnte ohne aus dem Auto auszusteigen. Die Fahrzeugform unterscheidet sich dank dem Frontgrill und den Rundscheinwerfern von den sowjetischen Tschaikas und GAZ-21 fast nicht.

    Japan

    Der japanische Premier Shinzo Abe verfügt über zwei Luxusautos – einen Lexus LS 600h L mit Hybridantrieb sowie einen Toyota Century mit einem 280-PS-starken Motor – einen stärkeren Motor darf man in Japan nicht haben. Es gibt aber eine Ausnahme: für den japanischen Kaiser Akihito wurde speziell ein Toyota Century mit einem 350-PS-starken Motor entwickelt.

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    Tags:
    Limousine, Auto, Wladimir Putin, Japan, USA, Frankreich, Russland, China