04:55 13 Juli 2020
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    Wovor haben die Russen am meisten Angst? Sind es die gleichen Ängste, die die Deutschen haben? Oder die US-Bürger? Sputnik bietet Ihnen die Möglichkeit, die größten Sorgen der Bevölkerungen dieser Länder zu vergleichen.

    Was den Russen Angst macht

    Fast die Hälfte der russischen Bürger macht sich Sorgen um die Gesundheit ihrer Verwandten (47 Prozent). Jeder Dritte (32 Prozent) hat Angst, selbst krank bzw. arbeitsunfähig zu werden. Das ergab eine Studie des unabhängigen Forschungszentrums Levada, an der 1600 Menschen aus ganz Russland teilgenommen haben. 

    Auf Platz zwei steht demnach die Angst vor einem Krieg: 37 Prozent gaben an, sich vor möglichen militärischen Krisen zu fürchten. Wie die Umfrage zeigt, haben wesentlich weniger Russen Angst vor Armut (22 Prozent). Noch weniger Menschen sollen wegen des Alterns und wegen Naturkatastrophen besorgt sein (je 21 Prozent).

    Sorgen der US-Amerikaner

    Wie sieht es aber mit den Ängsten der US-Bürger aus? Laut einer Studie der Chapman University in Kalifornien liegt die Sorge über korrupte Staatsbeamte mit deutlichem Abstand auf Platz eins (74,5 Prozent). Die zweitgrößte Angst ist die vor dem Gesundheitswesen bzw. der Gesundheitsreform des Präsidenten Donald Trump (55 Prozent).

    Mehr als die Hälfte der Amerikaner (53 Prozent) ist wegen der Verschmutzung der Ozeane, Flüsse und Seen besorgt. Darauf folgt die Angst vor Geldknappheit in der Zukunft (50 Prozent).

    48 Prozent der befragten Amerikaner haben zudem Angst, in einen weiteren Weltkrieg hineingezogen zu werden. Der gleiche Anteil fürchtet sich vor dem nordkoreanischen Atomprogramm.

    Die Angst vor dem Krieg haben die Russen und die Amerikaner offenbar gemein, obwohl sie bei Letzteren größer zu sein scheint.

    Wovor sich die Deutschen fürchten

    Einer Umfrage der R+V Versicherung zufolge, die im vergangenen September durchgeführt worden war, ist die Angst Nr. 1 der Deutschen mit dem Terror verbunden. Über 70 Prozent fürchten sich demnach vor neuen Terroranschlägen. Damit sei einer der höchsten Werte erreicht worden, der jemals in der Langzeitstudie gemessen worden sei.

    Die zweigrößte Angst der Deutschen ist „politischer Extremismus“ – 62 Prozent machen sich demnach darüber Sorgen. Knapp dahinter auf Platz drei liegen die befürchteten Spannungen durch den Zuzug von Ausländern (61 Prozent).

    58 Prozent haben laut der Umfrage Angst vor hohen Steuern durch die EU-Schuldenkrise.

    Platz fünf im Ängste-Ranking ging an Schadstoffe in Nahrungsmitteln. Diese Angst ist zudem im Vergleich zum Vorjahr um einen Prozentpunkt von 57 auf 58 Prozent gestiegen.

    52 Prozent sind in Sorge, im Alter pflegebedürftig zu werden. Am wenigsten scheinen sich Menschen in Deutschland um steigende Lebenshaltungskosten zu kümmern – mit 50 Prozent liegt diese Angst der Umfrage zufolge auf Platz zehn und erreicht damit ein Rekordtief.

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