07:47 28 September 2020
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    Der russische unbemannte Tiefseeapparat „Pantera plus“ hat erste Fotos eines Objektes aufgenommen, das im Suchgebiet des verschollenen U-Boots „ARA San Juan“ entdeckt wurde. Dies teilte der Sprecher der argentinischen Marine, Kapitän Enrique Balbi, mit.

    „Das Signal, das das Echolot des Schiffes ‚Víctor Angelescu‘ des Agrarministeriums registriert hatte, wurde anhand des Bildes geprüft, das der russische Apparat ‚Pantera plus‘ aufgenommen hatte“, sagte Balbi am Samstag während einer Pressekonferenz.

    Die Analyse der Aufnahme habe erwiesen, dass der in einer Tiefe von 477 Metern liegende Gegenstand nicht die „ARA San Juan“, sondern ein Fischerkutter sei. Es sollen weitere drei Signale geprüft werden, die im Suchgebiet in einer Tiefe von 700, 800 und 900 Metern festgestellt worden seien.

    Mehr zum Thema: Argentinien erklärt U-Boot-Besatzung für tot

    ​Am 28. November war die argentinische Korvette „Robinson“ mit russischen Spezialisten und dem Tiefseeapparat „Pantera plus“ an Bord aus dem Hafen Comodoro Rivadavia in das Suchgebiet des verschollenen U-Boots „ARA San Juan“ ausgelaufen.

    Das argentinische U-Boot „ARA San Juan“ war am 15. November vom Radar verschwunden, als es auf der Fahrt von der Marinebasis Ushuaia zu seinem Stützpunkt in Mar del Plata unterwegs war. Zum Zeitpunkt der letzten Funkverbindung mit der „San Juan“ befanden sich 44 Menschen an Bord. Wie Enrique Balbi mitteilte, sei am Tag des Verschwindens des U-Boots im Südatlantik eine Explosion registriert worden, die mit der „San Juan“ zusammenhängen könnte. Die argentinische Marine stellte am 1. Dezember die Suche nach möglichen Überlebenden ein.

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    Tags:
    U-Boot, ARA San Juan, Argentinien