11:13 28 Oktober 2020
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    Im Suchgebiet des verschollenen argentinischen U-Boots „ARA San Juan“ im Südatlantik ist ein neues unbekanntes Objekt entdeckt worden. Dies berichtet die Agentur AP.

    Laut dem Sprecher der argentinischen Marine, Enrique Balbi, liegt das unbekannte Objekt in einer Tiefe von 950 Metern unweit von dem Ort, wo sich das verschollene U-Boot zuletzt befand. Das zuvor von dem russischen unbemannten Tiefseeapparat „Pantera plus“ entdeckte Objekt erwies sich Balbi zufolge als ein versunkener Fischkutter.

    Am 28. November war die argentinische Korvette „Robinson“ mit russischen Spezialisten und dem Tiefseeapparat „Pantera plus“ an Bord aus dem Hafen Comodoro Rivadavia in das Suchgebiet des verschollenen U-Boots ausgelaufen.

    ​Das argentinische U-Boot „ARA San Juan“ war am 15. November vom Radar verschwunden, als es auf der Fahrt von der Marinebasis Ushuaia zu seinem Stützpunkt in Mar del Plata unterwegs war. Zum Zeitpunkt der letzten Funkverbindung mit der „ARA San Juan“ befanden sich 44 Menschen an Bord. Wie Enrique Balbi mitteilte, sei am Tag des Verschwindens des U-Boots im Südatlantik eine Explosion registriert worden, die mit der „ARA San Juan“ zusammenhängen könnte. Die argentinische Marine stellte am 1. Dezember die Suche nach möglichen Überlebenden ein.

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    Tags:
    Marine, Explosion, Entdeckung, Fischerboot, Suche, U-Boot, ARA San Juan, Atlantik, Argentinien