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    Ukrainische Soldaten in der Ostukraine (Archivbild)

    Ostukraine: 17 Tote bei Konflikten innerhalb ukrainischer Armee – Medien

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    Gleich mehrere russische Medien haben unter Berufung auf den Vize-Chef des Operativkommandos der Republik Donezk, Eduard Bassurin, von einem seit dem 22. November andauernden internen Konflikt unter ukrainischen Militärs berichtet. Dabei seien bereits 17 Soldaten ums Leben gekommen und 11 weitere verletzt worden.

    Bassurin zufolge sei es zu den Auseinandersetzungen in den Siedlungen Gladossowo und Trawnewoje in der Neutralen Zone gekommen. Ukrainische Scharfschützen sollen eigene Soldaten unter Beschuss genommen haben, wobei sogar Granatwerfer zum Einsatz gekommen seien. Im Stab der ukrainischen Streitkräfte wurden diese Angaben jedoch zurückgewiesen.

    Wie die Agentur RIA Novosti unter Berufung auf Bassurin meldet, bemerkten die Aufständischen einen Schusswechsel zwischen Einheiten der Streitkräfte der Ukraine im Raum der Siedlung Gladossowo. „Das Feuer wird von dem unter Kontrolle von (ukrainischen – Anm. D. Red.) Militärs stehenden Teil von Sajzewe, Schowanka, geführt“, so Bassurin. „Es werden auch Granatwerfer eingesetzt. Die Einheiten der Volksrepublik Donezk mischen sich nicht ein.“

    Der russische Sender RT berichtet seinerseits unter Berufung auf Bassurin, dass seit dem 22. November in Gladossowo und Trawnewoje bereits 17 Militärs der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen und 11 weitere Verletzungen erlitten haben sollen. „Dabei erleiden die ukrainischen Militärs ausschließlich wegen innerer Wiedersprüchen Verluste“, behauptet Bassurin.

    In einem Interview mit der Agentur RBK konkretisierte der Vize-Chef des Operativkommandos der Republik Donezk, dass die Scharfschützen des ukrainischen Geheimdienstes SBU die Militärs der einheimischen Streitkräfte unter Beschuss nehmen würden. „Es kam zu einem Gefecht in Frunse, eine Autobombe explodierte, gestern gab es noch zwei Tote infolge eines Schusswechsels zwischen Einheiten der ukrainischen Streitkräfte“, so Bassurin.

    Der Vertreter des ukrainischen Operationsstabs Wasilij Labaj erklärte diese Meldungen für falsch. „Das ist ein absolutes Fake“, sagte er. Ihm zufolge sei die Lage in Gladossowo und Trawnewoje absolut stabil. Seit dem 22. November seien keine 17, sondern 10 ukrainische Militärs infolge des Beschusses durch Aufständische ums Leben gekommen.  

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    Tags:
    Granatwerfer, fake, Scharfschütze, Kontrolle, Tote, Militär, Verluste, Verletzte, Beschuss, Streitkräfte der Ukraine, Inlandsgeheimdienst der Ukraine (SBU), Eduard Bassurin, Gorlowka, Donezk, Ukraine