17:20 21 November 2019
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    Japanische Küstenwache bei Senkaku-Inseln (Archivbild)

    Drei Nordkoreaner an Japans Küste geschwemmt – Medien

    © AP Photo / Emily Wang
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    Die japanische Küstenwache hat am Montag nach Angaben des TV-Senders NHK drei Nordkoreaner vor der Küste der Stadt Tsuruoka in der Präfektur Yamagata tot aufgefunden.

    Die drei Nordkoreaner trugen demnach Rettungswesten. Bei einem davon soll auf dem Kragen zudem ein Bild von Kim Il-sung aufgenäht gewesen sein.

    Wie die Agentur Kyodo unter Verweis auf Polizeiangaben berichtet, wurde erst vor zwei Tagen vor der Küste Yamagatas ein Holzboot entdeckt, mit dem die Nordkoreaner bis Japan gefahren sein sollen. Die Umstände des Vorfalls werden zurzeit geklärt.

    Nordkoreanische Fischerboote werden regelmäßig in Japan angespült. Seit 2013 werden jährlich Dutzende solcher Fälle registriert – allein im November dieses Jahres rund 20. An der Küste werden von Zeit zu Zeit Trümmer von Booten und sterbliche Überreste gefunden.

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    Tote, Fischerboot, Agentur Kyodo, TV-Sender NHK, Kim Il-sung, Nordkorea, Japan