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13:06 21 September 2019
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    Informationstafel der russischen Wahlbehörde (Symbolbild)

    Präsidentschaftswahl in Russland: Soziologen nennen Putins größte Herausforderer

    © Sputnik / Kirill Kalinnikow
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    Sämtliche oppositionellen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl in Russland im März 2018 vereinigen nach derzeitigem Stand insgesamt weniger als 25 Prozent der Wählerstimmen auf sich. Das ist das Fazit der im Auftrag der Stiftung „Petersburger Politik“ durchgeführten aktuellen Studie des Meinungsforschungsinstituts „Romir“.

    Der Gründer der Liberal-Demokratischen Partei Wladimir Schirinowski erhielt bei der Umfrage acht Prozent. Ihm folgte der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Russlands, Gennadi Sjuganow, mit sieben Prozent. 

    Für den Oppositionellen Alexej Nawalny würden aktuell lediglich drei Prozent der Befragten stimmen. Auf Platz vier rangieren in der Studie die TV-Moderatorin Xenia Sobtschak sowie die Vorsitzenden der Parteien „Jabloko“ und „Gerechtes Russland“, Grigori Jawlinski und Sergej Mironow, mit je zwei Prozent.

    Je ein Prozent erhielten der Chef der oppositionellen „Linksfront“ Sergej Udalzow, der Ex-Abgeordnete der Staatsduma (russisches Unterhaus) und Vorsitzende der „Parnas“-Partei Dmitri Gudkow sowie der Ex-Premier Michail Kasjanow.

    Die Umfrage unter den Wahlberechtigten, die eigenen Angaben nach gegen den amtierenden Staatschef Wladimir Putin votieren wollen, wurde im November durchgeführt. Dabei sollen sich etwa acht Prozent der Befragten noch für keinen der Kandidaten entschieden haben.   

    Die nächste Präsidentschaftswahl in Russland ist für den 18. März 2018 angesetzt. Obwohl der langjährige Amtsinhaber Wladimir Putin seine Kandidatur bisher nicht offiziell bestätigt hat, sehen ihn die Umfragen als haushohen Favoriten.

     

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    Tags:
    Rivalen, Studie, Präsidentenwahl, Meinungsforschungsinstitut Romir, Michail Kasjanow, Dmitri Gudkow, Sergej Udalzow, Sergej Mironow, Grigori Jawlinski, Xenia Sobtschak, Alexej Nawalny, Gennadi Sjuganow, Wladimir Schirinowski, Wladimir Putin, Russland