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    Freiburger gedenken der getöteten Studentin Maria L.

    Vater bestätigt: Mutmaßlicher Mörder von Freiburg gibt sich für 15 Jahre jünger aus

    © REUTERS / Vincent Kessler
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    Im Freiburger Mordprozess hat der Vater des mutmaßlichen Sexualmörders Hussein K. einen Hinweis auf das wahre Alter seines Sohnes gegeben.

    Der angeklagte Flüchtling Hussein K. sei wesentlich älter als angegeben – dies teilte der Vater des Angeklagten, mit dem sich das Gericht telefonisch in Kontakt setzte, am Freitag mit.  Der im Iran lebende Mann gab an, sein Sohn sei 33 Jahre alt.  Zur Tatzeit ist der Angeklagte somit 32 Jahre alt gewesen.

    Wie die Vorsitzende Richterin Kathrin Schenk am Freitag am Landgericht Freiburg mitteilte, gibt ein amtliches Dokument den 29. Januar 1984 als Geburtsdatum des Angeklagten an. Somit fällt seine mutmaßliche Tat nicht unter das Jugendstrafrecht.

    Hussein K. hatte selber stets angegeben, aus Afghanistan zu kommen und 17 Jahre alt gewesen zu sein. Er behauptete auch, sein Vater lebe nicht mehr.

    Sollte er nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt werden, drohen ihm lebenslange Haft oder Sicherungsverwahrung. Nach dem Jugendstrafrecht können hingegen maximal 15 Jahre Haft angeordnet werden.

    Hussein K. soll die 19 Jahre alte Medizinstudentin Maria L. in der Nacht vom 16. Oktober 2016 erst vergewaltigt und anschließend getötet haben. Sieben Wochen später wurde er festgenommen. Der Prozess findet unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt, das Urteil wird voraussichtlich noch im Dezember fallen.

     

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    Tags:
    Hussein, Freiburg, Deutschland