07:14 22 Oktober 2020
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    Eine Gruppe vermummter Personen hat eine Synagoge in der schwedischen Stadt Göteborg (Südschweden) mit brennenden Gegenständen beworfen, meldet ein Vertreter der Jewish Agency. Im Gebäude fand zum Zeitpunkt der Attacke eine Veranstaltung statt.

    Der Vorfall hat sich am späten Samstagabend ereignet. Niemand wurde verletzt. Insgesamt gab es nach Angaben des Vertreters der Jewish Agency, Avi Meier, 20 Attentäter.

    „Jüdische Studenten, die sich in der Synagoge versammelt haben, waren gezwungen, sich vor den Angreifern im Keller zu verstecken“, so Meier.

    Es sei zu einem kleinen Brand gekommen. Das Gebäude der Synagoge sowie einige in der Nähe stehende Autos wurden beschädigt. Lokale Medien haben berichtet, dass laut Augenzeugen Molotowcocktails eingesetzt wurden.

    ​Aus Sicherheitsgründen blieb die Polizei über Nacht vor Ort. Zum Motiv der Tat wird ermittelt.

    ​Laut der Tageszeitung „GT“ verbinden Vertreter der jüdischen Gemeinde den Vorfall mit der Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen.

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    Tags:
    Molotow-Cocktails, Synagoge, Göteborg, Schweden