10:55 22 Januar 2018
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    Schlafmangel birgt unvermutete Gefahr – Studie

    © AFP 2018/ Ozan Kose
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    Schlafmangel erhöht das Risiko von Alkoholabhängigkeit bei jungen Menschen. Das hat eine Studie von Forschern an der Yale University ergeben, die auf der Webseite der Universität veröffentlicht wurde.

    An der Studie nahmen 42 sogenannte „junge Erwachsene" (das heißt, junge Leute im Alter über 18) als Probanden teil, die einen hohen Alkoholkonsum im zurückliegenden Monat gemeldet hatten und von der Alkoholabhängigkeit bedroht waren. Während einer Woche sollten sie Messgeräte zum Erfassen ihrer Aktivitäts- und Ruhezyklen tragen und Online-Tagebücher führen, in denen sie unter anderem Fragen zum Thema Schlaf und Alkoholkonsum beantworten mussten.

    Die Studie hat ergeben, dass wenig Schlaf und ein früheres Aufwachen größeren Alkoholkonsum verursachen. Größerer Alkoholkonsum führte seinerseits dazu, dass die Probanden später ins Bett gingen und später aufwachten als diejenigen, die weniger oder überhaupt keinen Alkohol zu sich nahmen.

    Die von der Dozentin für Psychiatrie Lisa Fucito geleitete Forschergruppe ist sich sicher: Anhand dieser ersten Ergebnisse können unter anderem die Möglichkeiten erforscht werden, wie das Risiko des erhöhten Alkoholkonsums reduziert werden könnte.

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    Tags:
    Alkoholsucht, Alkohol, Schlaf, Universität Yale, USA
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