19:07 14 November 2018
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    Blumenladen in Pjöngjang (Archivbild)

    Privatläden, Internet und …: Was russische Delegation in Nordkorea noch überraschte

    © Sputnik / Ilja Pitalew
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    Vor kurzem hat eine Delegation der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus) Nordkorea besucht. Darüber, was die russischen Abgeordneten dort überrascht hat, hat der Leiter der Delegation, Kasbek Tajsaew, mitgeteilt.

    „Cafés, Restaurants, geöffnete Läden. Man kann dorthin gehen und alles kaufen. Man hat dort Privatläden erlaubt, wo die Menschen alles kaufen können“, sagte Tajsaew, Mitglied der Kommunistischen Partei (KPRF), in einem Interview, das auf der Webseite der KPRF veröffentlicht wurde.

    Laut dem Abgeordneten werden in Nordkorea Computer, Fernsehgeräte und Handys hergestellt. „Sie haben eine große Menge an Handy-Modellen. Sie haben einen heimischen Mobilfunk, ein heimisches Internet, das sie nutzen“, sagte Tajsaew.

    Er fügte hinzu, Nordkorea erlebe derzeit einen großen Bildungsboom. „Sie haben Bildungszentren gegründet, wo gleichzeitig mehr als 3000 Computer in Betrieb sind“.

    Die Delegation der russischen Staatsduma unter der Leitung von Tajsaew war von Ende November bis Anfang Dezember in Pjöngjang zu Besuch gewesen. Wie die russische Botschaft in Nordkorea mitteilte, hätten sich die russischen Abgeordneten mit hochrangigen nordkoreanischen Beamten getroffen.

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    Tags:
    Computer, Delegation, Besuch, Staatsduma, Kasbek Tajsaew, Russland, Nordkorea